Schwimmend, Strudel, Stoertebecker
Winter im Westen. Suedlich gelegen. Allein, auch gut. Erholen und erleben, dabei realisieren, dem Rythmus des eigenen Herzens folgend, trommeln.
Am Strand halte ich die Fuesse ins Wasser an diesem Montag Morgen. Die Hose stinkt jetzt nicht mehr nach Qualm von gestern Abend. Eine neue Kamera habe ich mir gekauft, ein altes huebsches Stueckchen, jetzt geht es an den Film. Langsam komme ich voran mit meinen Gedanken, aber Entscheidungen fallen immer noch schwer. So viele Wege, so viel interessantes zu entdecken. Ordnung…Ordnung!
Die Menschen um mich herum bringen mich nicht mehr voran. Ich klammere mich an mich selbst, nicht das Schlechteste. Doch die Liebe moechte raus, irgendwo hin, wo es tiefer ist.
Mit meinem Fahrrad fahre ich durch die Gegend schwimme in meiner eigenen Gedankenwelt, vermisse, mache Plaene und traeume. Das hier und jetzt findet aber statt, manchmal viel zu intensiv. Zu kritisch zwinge ich mich positiver zu sein und mehr aus meinen Mitmenschen heraus zu holen. Irgendwas muss da doch sein. Gelingt hin und wieder, aber scheitert
auch mit betretener Miene.
Froh bin ich jeden Falls, irgendwie. Meine Freiheit durch Einsamkeit, eine Pause fuer die Seele, die eigene Energie; ein bisschen Egoismus tut immer gut.
Die Baeume werden gefaellt werden, doch die Staemme sind dick. Es braucht Zeit.
Der Sommer kommt, ich geh jetzt mal Filme kaufen.
July 31, 2009 at 7:52 pm
muy bonito pero no entiendo nada claro
August 4, 2009 at 7:35 am
Holalala!
@Paula: porque tu no entiendes nada?
Sinn gibt man dem eigenen Leben durch eine Vision, die man sich erarbeiten muss. Nenne es erarbeiten, erwirken oder wie auch immer. Ziele schaffen Sinne, dabei sind die kurzfristigen wichtig, jedoch auch Vorstellungen ueber langfristige dem Wohlsein unabdinglich. Das Leben ist ebenfalls ein Ziel, jedoch die Suche nach ihm nicht immer einfach. Deine Strasse ist die Kurven-reiche, grinsend haengst du in den Richtungswechseln deine Haare in den Wind, erfreust dich des Morgentaus und des Duftes. Richtig, nicht die schnörkellose Weg ist der richtige zu etwas, nicht einmal zum Leben selbst, denn paradoxer-weise verirrt man sich auf ihm am schnellsten. So mag es vieleicht der Weg sein zu erkennen ‘wann’ man sich auf dem Weg zum eigenen Leben und/oder im eigenen von der wirbelnden, sich windenen Strasse geschlittert ist um schnellst moeglich wieder den Wohlfuehlstrudel erreichen zu koennen.
Aus der Berliner Morgensonne ein Laecheln nach Australien!
August 10, 2009 at 12:12 am
Que pasa?
Sin Paula ahora?
Paula como estas?
Martin, wie gehts dir?
Nadja steht die Mütze herausragend und sie erzählte, dass du wiederkommst diesen Sommer… vielleicht.
Ich würde mich freuen dich wiederzusehn.
August 13, 2009 at 2:01 am
Paula ist in Spanien oder Portugal, wer weiss?! Ich immer noch hier, jetzt in Darwin, wieder am braun werden. Fuer den Sommer schaffe ich es keines Falls, eher Ende des Jahres fuer den WINTER. HM. ICH KUESSE DICH!!
August 25, 2009 at 9:48 pm
Hi Martin,
wie geht es dir? Deine Kommentare übermitteln mir das Bild von gemischten Gefühlen. Die abgereiste Liebe und die Sehnsucht, sowie das Ich, die Freude am Abenteuer, die Hoffnung auf menschliche Tiefe – jetzt schon für’s Leben? – wünsche ich dir von Herzen – ist glaube ich allerdings sehr, sehr selten. Vielleicht eine Wahrheit, die du mit deinen Erfahrungen besser beurteilen kannst als viele von uns, die immer in Deutschland leben. “‘Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral!” hat Bertold Brecht gesagt. Liegt hier vielleicht der Grund für die fehlende Tiefe? Natürlich nicht zwingend nur im nackten Überleben, sondern vielmehr im vermeintlichen Streben nach Lebensqualität, Status, bis hin zum Luxus – wie auch immer geartet. Nach dem was du alles gesehen, erlebt und gefühlt hast, was ist dein Bild, deine Vision? Gibte es Gedanken fernab vom eigenen Leben, sondern du in der Mitte der menschlichen Gesellschaft? Sind das Fragen die dich beschäftigen, oder sind es die nach Selbstverwirklichung, unabhängig von anderen? Worüber denkst du so nach während deines Alleinseins? Darwin, ist das nicht ein legendärer Ort, wo man aber nicht ins Wasser geheh soll, wegen so vieler giftiger Tiere (u. a. Quallen)? Wenn du nach “old Europe” kommst, dann auch nach Berlin? Das letzte Billard liegt schon ein wenig zurück und ich weiß nicht mehr ob ich Revanche fordern muss. Würde mich wirlich ganz doll freuen. PS: dein kleiner Kaffeekocher beschert mir immer noch lecker Mokka-Kaffe und ich denke jedes Mal an dich, wenn er auf der Herdplatte brodelt. Bleib gesund, tapfer und fröhlich. Grüße aus dem warmen und unendlich schönen Berlin. Holli